FC Bayern Basketball 16/17

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    • Eigentlich will ich gar nicht viel im Moment über das Thema schreiben.

      München ist mit 0 : 3 im Halbfinale gegen Bamberg ausgeschieden. Ein Katastrophe oder Schmach, wie das von vielen Münchnern und der München-affinen Presse tituliert wird, ist das sicher nicht.
      Das ist den Bambergern und alllen anderen Clubs schon ebenso ergangen, in der BBL oder in Europa.

      Der Fehler liegt im grundsätzlichen Ansatz, der da meint, wenn Bayern an einem Wettbewerb teilnimmt, dann müssen sie auch gewinnen. Das soll der Anspruch sein, der irgendwo im Meer von Medienlandschaft, vermeintlichen Faninteressen und Grundsatz des verantworlichen Managsments herumgeistert ohne jemals definitiv als Ziel ausgesprochen zu sein.

      Diese Ansichten sind schlichtweg kontraproduktiv und erzeugen bei den Zuschauern sofort ein Desintersse (soweit ich das verfolgt habe, war kein PO-Spiel in München ausverkauft).

      Dabei geht es doch um die Schönheit und Ästhetik dieser Sportart, die so ganz anders ist als Fußball.
      Meiner Meinung nach kann man im Großraum München eine Fangemeinde von ca. 50.000 oder mehr basketballinteressierten Zuschauern generieren, die einfach nur der Schnelligkeit und Schönheit dieses Sports kommen würden.

      Wäre dieses projezierte Anspruchsdenken auch andernorts so, dann müssten 15 - 17 Clubs ihre Teilnahme an der BBL zurückziehen.

      Drum, @Münchner, geht zum Basketball und erfreut Euch an den Leistungen Eurer Sportler und schätzt den Sport auch, wenn es gegen Crailsheim und nicht gegen Real geht. Es lohnt sich einfach ...

      Was nun mit Pesic und in Folge mit dem Spielern passiert, das werden wie sehen. Ist auch nicht so wichtig.
      Basketball geht immer weiter.

      Edit:
      Und nehmt bitte den Fußball aus dem Namen
      Bayern München Basketball (oder so ähnlich) reicht vollkommen, FCBB ist Quatsch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von franz ()

    • franz schrieb:


      Der Fehler liegt im grundsätzlichen Ansatz, der da meint, wenn Bayern an einem Wettbewerb teilnimmt, dann müssen sie auch gewinnen. Das soll der Anspruch sein, der irgendwo im Meer von Medienlandschaft, vermeintlichen Faninteressen und Grundsatz des verantworlichen Managsments herumgeistert ohne jemals definitiv als Ziel ausgesprochen zu sein.

      Diese Ansichten sind schlichtweg kontraproduktiv und erzeugen bei den Zuschauern sofort ein Desintersse (soweit ich das verfolgt habe, war kein PO-Spiel in München ausverkauft).

      Dabei geht es doch um die Schönheit und Ästhetik dieser Sportart, die so ganz anders ist als Fußball.
      Meiner Meinung nach kann man im Großraum München eine Fangemeinde von ca. 50.000 oder mehr basketballinteressierten Zuschauern generieren, die einfach nur der Schnelligkeit und Schönheit dieses Sports kommen würden.


      Woraus basiert diese Annahme?
      Basketball ist in Deutschland eine absolute Randsportart und ausgerechnet in der Fußball-Hochburg München sollen sich so viele basketballinteressierte finden lassen?

      Dass man als Basketballfan die Sportart genießt ist klar, aber ganz so massentauglich ist Basketball augenscheinlich nicht, sonst wäre Basketball wohl kaum aus dem TV verschwunden und sonst würden sicherlich allerorts die Hallen ständig ausverkauft sein.


      franz schrieb:


      Drum, @Münchner, geht zum Basketball und erfreut Euch an den Leistungen Eurer Sportler und schätzt den Sport auch, wenn es gegen Crailsheim und nicht gegen Real geht. Es lohnt sich einfach ...


      Wer sagt denn, dass es die Münchener Basketballfans nicht interessiert, wenn es gegen Crailsheim geht?
      Dass Spitzenspiele besser besucht werden als andere, ist mit Ausnahme der immer ausverkauften Hallen, an vielen Standorten der Fall.


      franz schrieb:


      Und nehmt bitte den Fußball aus dem Namen
      Bayern München Basketball (oder so ähnlich) reicht vollkommen, FCBB ist Quatsch.

      FC Bayern München ist eine der stärksten Sportmarken weltweit. Welchen Nutzen sollte die Basketballabteilung daraus schlagen können, sich des Namens zu entledigen?
      Wenn etwas Quatsch ist, dann eher dieser Vorschlag.
    • @Peter,
      ganz einfach, entweder ihr laßt den Fußball im Namen ... oder nicht. Mir ist das letztendlich egal.

      Den Münchner Basketball und seine Strukturen kenne ich seit langer Zeit und schon viel länger als viele User hier.
      Von Kronawitter, Lakfalvi über Handwerker und die unermüdlichen Versuche der Bayern-Basketballer etwas vom großen Kuchen der Fußballer abzukriegen, denen es sogar verboten wurde aufzusteigen.
      Vom Versuch vor etwa 30 Jahren mit dem damaligen BBV-Vorsitzenden bei Uli, um die Basketballabteilung zu unterstützen usw.

      Es war stets ein kleiner Haufen von aufrechten BB-Fans, die in München waren. Etwa die 250-500, die die Bayern besuchten, oder die 100, welche zu den DJK-"Fröschen" pilgerten usw.
      Um ein echtes Interesse für BB zu erzeugen bedarf es in München mehr als die Verpflichtung eines hoch erfolgreichen Trainers oder Spieler der Spitzenklasse und der ständige Verweis auf die Weltmarke und die Erfolge im Trikotverkauf.

      Wenn es Dein Job sein sollte, die Medienlandschaft im Sinne von der Bayern-Politik zu beeinflussen, dann ist es eben so. Aber die Liebe zum Basketball entsteht aus einer tiefen Emotion heraus und läßt sich nicht an Titeln oder Bekanntheitsgraden oder Presse-Image ermessen.
    • @franz

      Das stimmt aber sowas von, bester @franz.
      Nur das der Peter ja von sich behauptet, gar kein Münchner zu sein.
      Basketballfan sein, da steckt viel Herzblut dahinter; oder man ist mehr der VIP-Typ, Essen und Trinken und sich zeigen.
      Lass dich mal nicht kirre machen; WIR wissen es besser.
    • franz schrieb:

      @Peter,
      ganz einfach, entweder ihr laßt den Fußball im Namen ... oder nicht. Mir ist das letztendlich egal.
      [...]
      Wenn es Dein Job sein sollte, die Medienlandschaft im Sinne von der Bayern-Politik zu beeinflussen, dann ist es eben so. Aber die Liebe zum Basketball entsteht aus einer tiefen Emotion heraus und läßt sich nicht an Titeln oder Bekanntheitsgraden oder Presse-Image ermessen.

      Ich weiß nicht wer 'ihr' sein soll und ich kann dir versichern, dass es nicht mein Job ist die Medienlandschaft im Sinne von der Bayern-Politik zu beeinflussen - was auch immer das sein soll.

      franz schrieb:

      Um ein echtes Interesse für BB zu erzeugen bedarf es in München mehr als die Verpflichtung eines hoch erfolgreichen Trainers oder Spieler der Spitzenklasse und der ständige Verweis auf die Weltmarke und die Erfolge im Trikotverkauf.

      Was soll denn das echte Interesse sein.
      München muss sich was den Zuschauerzuspruch angeht in der Liga sicherlich nicht verstecken. Die Hallenauslastung könnte besser sein, die Halle ansich ist allerdings eine Zumutung, die Gesamtzuschauerzahl beachtlich.
      Ob das nun alles Fans sind, die seit 150 Jahren alle Spiele ihres Vereins besuchen oder nur um Kai Pflaume live zu sehen, spielt dabei ersteinmal keine Rolle. Komischerweise wird bei keinem anderen Verein so ein Aufriss darüber gemacht, wer und wieso in die Halle kommt.

      Dafür, dass alles so schlecht läuft im Verein, sieht die Bilanz der letzten Jahre nicht so schlecht aus und die sog. Fußballer schlagen sich mit Problemen rum, über die einige der traditionsreichen Standorte sehr dankbar wären.

      Während beispielsweise in Hagen die Sponsoren wieder lieber bis nach Dortmund zum Fußball fahren, weil man keinen Kunden, den man danach noch in der Kartei haben möchte, mit in die Halle bringen kann und der Verein Jahr für Jahr ums nackte Überleben kämpft, geht es hier bereits darum, auf welchem Niveau verpflichtet werden kann, ob man Platz eins angreifen kann, oder wieder nur in der erweiterten Spitzengruppe landet.

      Hier im Forum herrscht doch z.T. eine sehr verquere Meinung gegen alles was aus München kommt vor und ich frage mich ernsthaft woran das liegt.
    • Peter schrieb:

      Hier im Forum herrscht doch z.T. eine sehr verquere Meinung gegen alles was aus München kommt vor und ich frage mich ernsthaft woran das liegt.
      das ist relativ einfach ...

      es liegt in der Natur des Frankens , sprich man bekommt es angeboren :zwinker:

      Die Franken fühlen sich nicht als Bayern und die Altbayern mögen die Franken nicht ...Stichwort Weißwurstäquator

      auch im Politschen wird Franken regelmäßig unterdrückt ... ( siehe z.B. wie lange Beckstein an der Macht war )
      im Bayrischen Rundfunk genauso u.s.w. die Religion lassen wir mal weg ....

      dazu dann noch die Mentalität die auch total unterschiedlich ist ...
      und wenn man dann noch die Sportart Nummer 1 in Bamberg und die Sportart Nummer 1 in München vergleicht , spricht das auch für sich
      :zwinker:
      genug Off Topic ... nur mal schnell zur Erwähnung ....

      PS: den Kleber mag ich ... a Frank und a subber Basketboller :O
      ...einer fehlt noch .... :zwinker: zum 15er Kader

    • der Sieger lächelt und das darf er auch zurecht. Ob man dann aber tagelang auf den Verlierer "verbal einprügelt", sorry mir fiel kein besseres Wort ein, ist Einstellungs- und Anstandssache im sportlichen Sinn.

      Man muss die Bayern nicht mögen aber sie sind definitiv momentan das einzige Team das finanziell mit den Bambergern mithalten kann. Und ich gehe davon aus das dies nächstes Jahr ähnlich sein wird.

      Zur Fankultur würde ich mal sagen auch in anderen Hallen sitzen Promis oder solche die denken sie wären welche.
      Und selbst ein eintönig schallender Audi Dome ist mir lieber wie ne halbleere Fraport Arena wo die meisten 2 min vor Spielbeginn von den Boxen geweckt werden.

      Also alles schlecht zu schreiben nur weil München drauf steht finde ich unangebracht.

      Und selbst wenn der Uli für bisschen mehr Etat sorgen sollte, der Stoschek hat bestimmt auch noch paar Cent übrig. Also nicht bange machen vor der nächsten Saison
    • Zitat von Sportfreund katinho:


      Ob man dann aber tagelang auf den Verlierer "verbal einprügelt", sorry mir fiel kein besseres Wort ein, ist Einstellungs- und Anstandssache im sportlichen Sinn.


      :nachdenken: Mein lieber Schwan

      :ill: Man kann´s auch übertreiben. Verbal eingeprügelt ? Anstandssache ?

      Wie ist das bei euch gleich wieder mit Tübingen ?

      Ich bin mir sicher, in 5 Minuten bereue ich es, dass ich dazu überhaupt was von mir gebe. Aber im Moment war es mir danach.
    • heilandsack schrieb:

      Wie ist das bei euch gleich wieder mit Tübingen ?
      Tut zwar eigtl nichts zur Sache aber:

      Du bist doch jetzt schon lange genug dabei um es besser zu wissen. Hast du in den letzten Monaten auch nur einen Post gelesen in dem unverhältnismäßig gegen Tübingen geschossen wird? Und selbst wenn: Was die meisten hier stört ist nicht das bisschen Sticheln vor einem Spiel sondern dieses permanente ätzen in Richtung Bayern, selbst bei Themen die nicht annähernd was damit zu tun haben und dabei auch noch jedwede Sachlichkeit und Objektivität vermisst wird. Subjektivität beim eigenen Verein kann ich nach vollziehen, aber dieser Hass gegenüber Bayern ist ja nicht mehr normal