Weißenhorn Youngstars: Gute Ausgangslage schaffen

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    • Weißenhorn Youngstars: Gute Ausgangslage schaffen

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      Für die Weißenhorn Youngstars steht nach der 80:90 Heimniederlage vergangenes Wochenende gegen den TV Langen die Play-Down Runde bevor. Jedoch sollten die Fuggerstädter nicht die Köpfe hängen lassen, denn es gilt noch eine bestmögliche Ausgangsposition für die alles entscheidenen sechs Spiele zu schaffen. Diese Aufgabe wird jedoch alles andere als leicht, da das Team von Trainer Zoltan Nagy beim momentanen Tabellendritten Uni-Riesen Leipzig (19:30, ARENA Leipzig) kommenden Samstag zu Gast sein wird. Trainer Zoltan Nagy strahlt jedoch Optimismus und Selbstvertrauen aus: „Wir müssen mit Energie und Spaß in dieses Spiel gehen und dürfen nicht verkrampf auftreten. Wenn wir als Mannschaft auftreten, dann haben wir auf alle Fälle eine Chance.“

      Mit Blick auf das Hinspiel wird deutlich, dass die Weißenhorn Youngstars auch alle Chancen gegen die Leipziger haben werden. So gewannen die Fuggerstädter damals am siebten Spieltag überraschend mit 85:75 gegen die Sachsen und vor allem Aufbauspieler Till Joscha Jönke und Center Maksym Shtein wussten sehr zu überzeugen. Letzterer kratzte mit zwölf Punkten und neun Rebounds an einem so genannten Double-Double. „Das Hinspiel war für Leipzig eine bittere Niederlage und sie wollen sich sicher revanchieren. Das wird am Samstag ein ganz heißer Tanz“, meint Nagy.

      Bei den Leipzigern wird das Credo „Qualität statt Quantität“ großgeschrieben. So verfügen die Sachen zwar nicht über viele Spieler und agieren meist bloß mit einer Sieben- oder Acht-Mann Rotation, doch die Qualität dieser wenigen Spieler spricht für sich. So haben die Leipziger mit dem ehemaligen Bundesligaspieler Eric Vierneisel beispielsweise einen starken Brettspieler in ihren Reihen. Der 28-Jährige erzielt pro Spiel 18 Punkte und schnappt sich zudem auch noch sechs Rebounds. Neben seiner Gefährlichkeit in Korbnähe mit 57 Prozent Trefferquote, strahlt der gebürtige Jenaer dies auch von jenseits der 6,75 Meter Linie aus. Mit einer Dreierquote von 45 Prozent sollte man den langen Leipziger nämlich nicht allzu frei stehen lassen. „Leipzig hat ganz erfahrene Spieler und es wird nicht einfach sie aus dem Rhythmus zu bringen. Alle Leipziger Leistungsträger auszuschalten wird eine ganz schwere Aufgabe. Alles in allem haben wir aber nichts zu verlieren und werden hoch motiviert sein“, so Zoltan Nagy zu den Sachsen.

      Bei den Weißenhorn Youngstars ist nach dem Feststehen der Play-Down Runde natürlich die Ernüchterung groß, dennoch sind die Verantwortlichen sicher, dass der Abstieg in die 1. Regionalliga vermieden werden kann. „Ich bin optimistisch, dass wir in der Pro B bleiben. Dennoch müssen wir zwei Sachen abstellen. Zum Einen muss die Einstellung stimmen und zum Anderen müssen wir in den entscheidenen Phasen souveräner auftreten und uns nicht bloß auf Dustin und Till verlassen“, so Nagy. Zwei der drei Gegner stehen für die Abstiegsrunde auch schon fest. So werden die Youngstars zum Einen auf Leitershofen und zum Anderen auch auf Speyer treffen. Der dritte Gegner wird erst nach Abschluss des letzten Spieltages feststehen. Da jedoch alle Ergebnisse aus der Hauptrunde in die Abstiegsrunde mitgenommen werden, ist es umso wichtiger das Spiel gegen Leipzig positiv zu gestalten. Offen ist jedoch noch welche Spieler Trainer Zoltan Nagy zur Verfügung haben wird kommenden Samstag.

      Text: Florian Meier