Bundesliga Allgemein (Blick über den Tellerrand)

    • Also ich persönlich bin da anderer Meinung als die meisten hier: Ich halte von den Einbürgerungen im Basketball nichts.
      Damit werden die großen Vereine erneut bevorteilt. Man muss sich nur mal anschauen, wer von der BBL Einbürgerungen anstrebt. Das sind die Vereine, die sich eh die besten deutschen Spots leisten können. Genau die hebeln dann noch zusätzlich die 6+6 Regelung auf und werden dann nochmals zusätzlich bevorteilt. Die kleineren Vereine der BBL können gute Spieler für die es sich lohnen würde einzubürgern gar nicht halten.

      Gute Spieler für kleine Vereine sind Spieler, die sich die besseren Vereine der BBL wegkaufen, erst recht, wenn eine Einbürgerung in Aussicht ist.
      Gute Spieler für die guten Vereine der BBL wandern in die Euroleaguevereine oder gar über den Teich. Für die Spieler lohnt sich nicht der Aufwand einer Einbürgerung. Ergo bleiben nur die Spieler, die gute Spieler in der BBL sind, aber zu schlecht für große Spitzenclubs in Europa.
      Und genau die Sorte von Spieler, von denen ausgegangen werden kann, dass sie ewig in der BBL bleiben, weil sie genau in dieser besagten Qualität eben spielen, für die lohnt es sich einzubürgern....wie gesagt leider zum Vorteil der großen Playoffmannschaften.
      Ein Taylor, ein Gavel , ein ........alles Spieler gleicher Klasse: Gut für die BBL, zu schlecht für das Ausland. Alles Spieler, die eingedeutscht die Kluft zwischen den Vereinen der BBL noch größer werden lassen.
      Die Spieler bleiben der BBL treu, weil sie woanders nicht unterkommen. Würden sie woanders unterkommen, dann wären die Spieler auch mit dem doppeltem Gehalt weg !
      Nein, ich halte nichts von den Einbürgerungen. Bin für ein System, von dem die kleinen auch was davon haben. Auch wenn ich als Ulmer inzwischen zu den "Großen" gehöre.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von PapaMoll ()

    • PapaMoll schrieb:

      Also ich persönlich bin da anderer Meinung als die meisten hier: Ich halte von den Einbürgerungen im Basketball nichts.
      Damit werden die großen Vereine erneut bevorteilt. Man muss sich nur mal anschauen, wer von der BBL Einbürgerungen anstrebt. Das sind die Vereine, die sich eh die besten deutschen Spots leisten können. Genau die hebeln dann noch zusätzlich die 6+6 Regelung auf und werden dann nochmals zusätzlich bevorteilt. Die kleineren Vereine der BBL können gute Spieler für die es sich lohnen würde einzubürgern gar nicht halten.

      Gute Spieler für kleine Vereine sind Spieler, die sich die besseren Vereine der BBL wegkaufen, erst recht, wenn eine Einbürgerung in Aussicht ist.
      Gute Spieler für die guten Vereine der BBL wandern in die Euroleaguevereine oder gar über den Teich. Für die Spieler lohnt sich nicht der Aufwand einer Einbürgerung. Ergo bleiben nur die Spieler, die gute Spieler in der BBL sind, aber zu schlecht für große Spitzenclubs in Europa.
      Und genau die Sorte von Spieler, von denen ausgegangen werden kann, dass sie ewig in der BBL bleiben, weil sie genau in dieser besagten Qualität eben spielen, für die lohnt es sich einzubürgern....wie gesagt leider zum Vorteil der großen Playoffmannschaften.
      Ein Taylor, ein Gavel , ein ........alles Spieler gleicher Klasse: Gut für die BBL, zu schlecht für das Ausland. Alles Spieler, die eingedeutscht die Kluft zwischen den Vereinen der BBL noch größer werden lassen.
      Die Spieler bleiben der BBL treu, weil sie woanders nicht unterkommen. Würden sie woanders unterkommen, dann wären die Spieler auch mit dem doppeltem Gehalt weg !
      Nein, ich halte nichts von den Einbürgerungen. Bin für ein System, von dem die kleinen auch was davon haben. Auch wenn ich als Ulmer inzwischen zu den "Großen" gehöre.
      Grundsätzlick kann man niemand verbieten die deutsche Staatsbürgerschaft zu beantragen. Dafür gibt es die entsprechenden Gesetze. Egal ob Basketballer oder SWU-Angestellter.

      Zum Thema weggekaufte Spieler:
      Die wenigsten Spieler bleiben länger als 2-3 Jahre in der Liga. Spieler wie Robertsen, Paulding, Taylor sind die Ausnahme. Und spielen zum Teil immer für den selben Klub.

      Finanzierbare Spieler:

      Und es gibt sehr wohl Spieler mit erhaltenem deutschen Pass die auch für kleinere Klubs finanzierbar sind. An einem Toppert. Munoz, Philmore haben die Großen doch gar kein Interesse.

      Ligatreue:
      Manch einer bleibt aus persönlichen Gründen hier - auch wenn er im Ausland mehr verdienen könnte.

      Schlußendlich regt sich der eine oder andere drüber auf weil es Bayern oder Bamberg betrifft.
    • Ich finde eben nur, dass die 6+6 Geschichte mehr den oberen Teams in der BBL (nicht Europa !!) hilft, als den unteren Teams, da die guten deutschen Spieler noch wertvoller und unbezahlbarer werden. Und dass ein Münchner schneller eine Einbürgerung erhält als ein Tübinger ist wohl auch klar. Wo Geld ist, ist auch Macht.
    • Die 6+6 Regel ist zwar durchaus okay. Das Problem ist das nur sehr wenige gute deutsche Spieler nachkommen und für die Durchschnittsdeutschen Beträge aufgerufen werden die nicht mal im Ansatz vertretbar sind. Und das belastet die kleinen Klubs unverhältnismäßig. Und ich denke mal das ist den Klubs durchaus bewusst. Auch deswegen die Einbürgerungen.
    • JW schrieb:

      Die 6+6 Regel ist zwar durchaus okay. Das Problem ist das nur sehr wenige gute deutsche Spieler nachkommen und für die Durchschnittsdeutschen Beträge aufgerufen werden die nicht mal im Ansatz vertretbar sind. Und das belastet die kleinen Klubs unverhältnismäßig. Und ich denke mal das ist den Klubs durchaus bewusst. Auch deswegen die Einbürgerungen.
      Ich kann deine Ansicht schon nachvollziehen. Nur dass die Einbürgerungen in den letzten Jahren eben vermehrt von den größten Clubs durchgeführt werden, passt nicht so gut zu deiner Argumentation...

      Bitte nicht falsch verstehen: Ich will das nicht verteufeln und jeder Club und Spieler muss das selbst entscheiden.
      Ich finde es nur seltsam, dass sich die Clubvertreter der Liga auf eine solche Regelung zur Nachwuchsförderung verständigen, diese nach ein paar Jahren sogar verlängern und jetzt viele versuchen, genau diese Regelung durch Einbürgerungen zu umgehen...
    • So arg häufig kommen Einbürgerungen doch nun auch nicht vor.
      Nehmen wir Tono Gavel als Beispiel; stimmt, der wurde noch zu Bamberger Zeiten zum Deutschen - er tut mittlerweile basketballerisch aber keinem mehr weh.
      Djedovic sehe ich da auf ähnlichem Niveau.

      Die Frage ist auch, ohne da jetzt jemanden zu nahe treten zu wollen, ob ein Ami oder ein Ex-Jugoslawe sich bei einem "kleinen Club" die deutsche Staatsbürgerschaft anstrebt.
      Ein bisschen nen Grund braucht es dazu nämlich schon. Und falls doch, warum sollte Bremerhaven (nur jetzt als Beispiel) dies nicht anleihern können ?

      Ich denke, wenn ein Spieler 7, 8 oder gar mehr Jahre in Deutschland Basketball (oder Fußball, oder Hockey, oder Handball oder von mir aus auch Schach) gespielt hat,
      warum sollte er es nicht anstreben - er, oder auch sein Club ?

      Schreckensszenarien würde ich da jetzt nicht aufbauen; wie eingangs erwähnt, ist doch eher die Ausnahme, so eine Einbürgerung.
      :motz5: Vertragslaufzeiten ? :wayne:



    • Die Person erlangt die Einbürgerung als Mensch und laut Gesetz. Völlig legitim.
      Sie wird weder gekauft noch geschenkt.
      Es gilt Voraussetzungen zu erfüllen und wer diesen gerecht wird darf den dt Pass erhalten.
      Ob Basketballer oder nicht. Das dies berufliche Vorteile bringt ist in diesen Fällen eben so. Aber gleiches Recht für alle Clubs.
      Deshalb völlig ok.